ÖNORM-konforme Mengenermittlung aus dem Bauplan
In Österreich reicht es nicht, dass eine Menge ungefähr stimmt. Sie muss nach den anerkannten Regeln ermittelt und im Zweifel begründbar sein. Plan Reader ist auf die österreichische Baupraxis abgestimmt und dokumentiert für jede Position, woher sie kommt.
Warum normkonforme Ermittlung im Alltag untergeht
Die Regeln sind bekannt, die Zeit fehlt. Unter Abgabedruck wird gerechnet, was schnell geht – und die saubere Dokumentation bleibt liegen, bis sie jemand einfordert.
Abzugsregeln werden übersprungen
Öffnungen, Nischen und Durchbrüche korrekt zu berücksichtigen kostet Zeit. Unter Druck wird pauschaliert statt gerechnet.
Rechenweg nicht dokumentiert
In der Tabelle steht das Ergebnis, nicht der Weg dorthin. Wochen später weiß niemand mehr, wie die Zahl entstanden ist.
Uneinheitliche Praxis im Betrieb
Jeder Bearbeiter hat eigene Gewohnheiten. Dieselbe Position wird je nach Person unterschiedlich ermittelt.
Prüfung bindet die Führungsebene
Wer normkonform arbeiten will, muss gegenprüfen lassen – und blockiert damit genau die Leute, die ohnehin knapp sind.
Was eine nicht belegbare Menge im Streitfall bedeutet
Sobald es zur Auseinandersetzung über Abrechnung oder Nachtrag kommt, zählt nicht die Zahl, sondern ihre Herleitung:
- Nachträge lassen sich ohne dokumentierten Rechenweg schwer durchsetzen
- Abweichungen zwischen Angebot und Abrechnung wirken wie Nachforderung
- Bei Prüfung durch den Bauherrn fehlt die Grundlage für die Position
- Interne Qualitätssicherung ist ohne einheitliche Methode nicht möglich
- Wechselt der Bearbeiter, ist die ursprüngliche Ermittlung nicht rekonstruierbar
- Pauschale Zuschläge zur Absicherung machen das Angebot unnötig teuer
Normkonform ermitteln, ohne dafür Zeit zu verlieren
Plan Reader nimmt Ihnen die Rechenarbeit ab, nicht die Verantwortung. Sie geben jede Position frei – aber Sie sehen dabei genau, worauf sie beruht.
- Das Modell ist auf österreichische Baupläne und ÖNORM-Praxis abgestimmt.
- Abzüge für Öffnungen und Durchbrüche werden systematisch berücksichtigt.
- Jede Position ist im Plan markiert – der Rechenweg bleibt sichtbar.
- Einheitliche Methode für den ganzen Betrieb, unabhängig vom Bearbeiter.
- Freigabe Bauteil für Bauteil: Die fachliche Entscheidung bleibt bei Ihnen.
- Dokumentierte Grundlage für Angebot, Abrechnung und Nachtragsdiskussion.
Vergleich: Ermittlung im Tagesgeschäft vs. mit Plan Reader
| Kriterium | Übliche Praxis unter Zeitdruck | Plan Reader |
|---|---|---|
| Abzüge systematisch berücksichtigt | Oft pauschaliert | |
| Rechenweg dokumentiert | Im Plan markiert | |
| Einheitlich über alle Bearbeiter | ||
| Nachtrag belegbar | Schwierig | |
| Auf ÖNORM-Praxis abgestimmt | Erfahrungsabhängig | |
| Fachliche Freigabe | Bearbeiter | Bearbeiter |
| Aufwand für Gegenprüfung | Hoch | Gering |
Aktueller Entwicklungsstand: Stand heute erkennt Plan Reader Fenster und Türen in PDF-Bauplänen, jeweils mit Konfidenzwert und Markierung im Plan. Weitere Bauteilklassen wie Wände, Räume und Flächen sowie der Versionsvergleich sind in Entwicklung und erscheinen bis zum Marktstart in Q1 2027. Zeit- und Einsparungsangaben sind Zielwerte, die wir gemeinsam mit den Pilotbetrieben messen.
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