Massenermittlung mit KI: vom Bauplan zur prüfbaren Menge
Die Massenermittlung ist der zeitaufwendigste Schritt in der Angebotsvorbereitung – und der fehleranfälligste. Wer Wände, Öffnungen und Flächen manuell aus dem Plan zählt, verbringt Stunden mit Arbeit, die sich nicht verrechnen lässt. Plan Reader liest den Plan maschinell und erstellt daraus Mengen, die Sie Bauteil für Bauteil freigeben.
Warum manuelle Massenermittlung Betriebe ausbremst
In den meisten Baubetrieben entsteht die Mengenermittlung heute mit Bleistift, Maßstab und Tabellenkalkulation. Das kostet Zeit, bindet erfahrene Leute und skaliert nicht mit der Zahl der Ausschreibungen.
Stunden pro Ausschreibung
Ein durchschnittlicher Plansatz bindet je nach Gewerk mehrere Stunden reine Zählarbeit – noch bevor die erste Position kalkuliert ist.
Fehler kosten Marge
Eine übersehene Öffnung oder doppelt gezählte Fläche schlägt direkt auf die Kalkulation durch. Auffallen tut es meist erst auf der Baustelle.
Wissen hängt an Personen
Die Mengenermittlung machen die erfahrensten Mitarbeiter. Fallen sie aus, steht die Angebotsvorbereitung still.
Absagen aus Zeitmangel
Wer nur begrenzt Kapazität für Massenermittlung hat, muss Ausschreibungen ablehnen – und verliert Aufträge, die rechenbar gewesen wären.
Was schiefgeht, wenn Mengen nicht stimmen
Die Mengenermittlung ist die Grundlage jeder Kalkulation. Fehler an dieser Stelle pflanzen sich durch das gesamte Projekt fort:
- Zu niedrig kalkulierte Mengen führen zu Aufträgen, die im Minus enden
- Zu hoch kalkulierte Mengen kosten den Zuschlag an den Mitbewerber
- Nachträge müssen gegenüber dem Bauherrn mühsam begründet werden
- Materialbestellungen stimmen nicht mit dem tatsächlichen Bedarf überein
- Ohne dokumentierten Rechenweg ist die Menge im Streitfall nicht belegbar
- Planänderungen erzwingen die komplette Neuermittlung von Hand
Plan Reader: KI-Massenermittlung, die Sie prüfen können
Plan Reader ist kein Blackbox-Rechner. Jede ermittelte Menge ist im Plan sichtbar markiert und lässt sich einzeln bestätigen oder korrigieren – Sie behalten die fachliche Verantwortung.
- Fenster und Türen werden im PDF-Plan automatisch erkannt – weitere Bauteilklassen folgen.
- Jede Erkennung ist im Plan markiert und einzeln prüfbar – falsche löschen, fehlende ergänzen.
- Auf österreichische Baupläne trainiert – nicht auf internationale Normplansätze.
- Konfidenzschwelle einstellbar: Sie bestimmen, wie streng die Erkennung arbeitet.
- Geprüfte Ergebnisse exportieren Sie als CSV und lesen sie in Excel oder Ihrer Kalkulation ein.
- Betrieb wahlweise in einer eigenen EU-Cloud-Instanz oder lokal auf Ihrer Hardware.
Vergleich: manuelle Massenermittlung vs. Plan Reader
| Kriterium | Manuell (Maßstab & Excel) | Plan Reader |
|---|---|---|
| Zeitaufwand je Plansatz | Mehrere Stunden | Minuten (Zielwert) |
| Nachvollziehbarer Rechenweg | Nur wenn dokumentiert | Im Plan markiert |
| Bauteile automatisch erkannt | ||
| Mehrere Gewerke aus einem Plan | Je Gewerk neu | Roadmap |
| Umgang mit Planänderungen | Neu ermitteln | Versionsvergleich (Roadmap) |
| Export in die Kalkulation | Manuell übertragen | CSV-Export |
| Skaliert mit mehr Ausschreibungen |
Aktueller Entwicklungsstand: Stand heute erkennt Plan Reader Fenster und Türen in PDF-Bauplänen, jeweils mit Konfidenzwert und Markierung im Plan. Weitere Bauteilklassen wie Wände, Räume und Flächen sowie der Versionsvergleich sind in Entwicklung und erscheinen bis zum Marktstart in Q1 2027. Zeit- und Einsparungsangaben sind Zielwerte, die wir gemeinsam mit den Pilotbetrieben messen.
Kostenlose Demo an Ihrem eigenen Bauplan
Sehen Sie in 30 Minuten, wie Plan Reader aus Ihrem Plan prüfbare Mengen erstellt. Unverbindlich, ohne Risiko. Erhältlich ab Q1 2027.