Baupläne automatisch auswerten – mit KI statt mit dem Maßstab
Ein Bauplan enthält alle Informationen, die für ein Angebot nötig sind. Das Problem ist nicht der Plan, sondern der Weg heraus: Jede Wand, jede Öffnung, jeder Raum muss von Hand gelesen, gemessen und in eine Tabelle übertragen werden. Plan Reader übernimmt diesen Schritt und liefert ein Ergebnis, das Sie im Plan nachprüfen können.
Warum PDF-Pläne so schwer maschinell lesbar sind
Baupläne kommen als PDF, oft als Scan, in wechselnden Maßstäben und mit büro-eigenen Darstellungskonventionen. Klassische Software scheitert daran – Menschen nicht, aber sie brauchen dafür Zeit.
Jedes Planungsbüro zeichnet anders
Schraffuren, Beschriftungen und Symbolik unterscheiden sich von Büro zu Büro. Starre Regelwerke greifen deshalb nur selten.
Kein strukturiertes Datenmodell
Im PDF stehen Linien und Text, keine Bauteile. Die Bedeutung entsteht erst im Kopf der Person, die den Plan liest.
Maßstab und Bemaßung uneinheitlich
Teilweise bemaßt, teilweise maßstäblich zu messen – wer sich vertut, rechnet mit falschen Grundwerten weiter.
Planstände ändern sich laufend
Kommt eine neue Planversion, beginnt die Auswertung faktisch von vorn, weil unklar ist, was sich geändert hat.
Risiken bei der manuellen Planauswertung
Solange die Auswertung reine Handarbeit ist, tragen Sie diese Risiken bei jeder Ausschreibung mit:
- Übersehene Bauteile am Planrand oder auf Nebenblättern
- Verwechselte Maßstäbe zwischen Grundriss und Detailplan
- Unterschiedliche Ergebnisse, je nachdem wer den Plan auswertet
- Kein Nachweis, welche Planversion der Kalkulation zugrunde lag
- Änderungen zwischen Planständen bleiben unbemerkt
- Auswertung ist nicht reproduzierbar, wenn der Bearbeiter wechselt
So wertet Plan Reader Ihre Pläne aus
Plan Reader wurde auf österreichischen Bauplänen trainiert und erkennt deshalb die Darstellungskonventionen, die hier tatsächlich verwendet werden – nicht die eines internationalen Referenzdatensatzes.
- PDF-Plan hochladen, Seiten rendern lassen und die Erkennung starten.
- Fenster und Türen werden automatisch erkannt – Wände, Räume und Flächen folgen als nächste Bauteilklassen.
- Jedes erkannte Bauteil ist im Plan markiert und einzeln nachprüfbar.
- Planversionen vergleichen statt neu auswerten – in Entwicklung, gemeinsam mit den Pilotbetrieben.
- Das Modell wird nicht mit Ihren Plänen weitertrainiert.
- Auf Wunsch vollständig lokal – Ihre Pläne verlassen den Betrieb nie.
Vergleich: Planauswertung von Hand vs. mit Plan Reader
| Kriterium | Auswertung von Hand | Plan Reader |
|---|---|---|
| Bauteile erkennen | Manuell lesen | Automatisch |
| Gescannte Pläne | Mühsam messbar | In Erprobung |
| Ergebnis reproduzierbar | ||
| Planversionen vergleichen | Roadmap | |
| Prüfbarkeit im Plan | Nur Handnotizen | Markiert & freigebbar |
| Auf AT-Pläne abgestimmt | Erfahrungswissen | |
| Pläne bleiben im Betrieb | Ja (On-Premise) |
Aktueller Entwicklungsstand: Stand heute erkennt Plan Reader Fenster und Türen in PDF-Bauplänen, jeweils mit Konfidenzwert und Markierung im Plan. Weitere Bauteilklassen wie Wände, Räume und Flächen sowie der Versionsvergleich sind in Entwicklung und erscheinen bis zum Marktstart in Q1 2027. Zeit- und Einsparungsangaben sind Zielwerte, die wir gemeinsam mit den Pilotbetrieben messen.
Kostenlose Demo an Ihrem eigenen Bauplan
Sehen Sie in 30 Minuten, wie Plan Reader aus Ihrem Plan prüfbare Mengen erstellt. Unverbindlich, ohne Risiko. Erhältlich ab Q1 2027.